Wohnung finden Kontakt

Podhagskygasse

Einfach gut wohnen

Was ver­stehen Sie unter guter Nach­bar­schaft? Ver­mutlich möchten Sie in die Podhagsky­gasse im 22. Wiener Gemeinde­bezirk ziehen, weil Sie im Grünen leben wollen, viel­leicht auch, weil Sie der Ano­nymität der Groß­stadt ein wenig ent­fliehen möchten. Viele Donau­städter*innen sind stolz darauf, dass sie sich mitten in Wien ein be­sonderes Nach­bar­schafts­gefühl er­halten haben.

Wohnbauprojekt Podhagskygasse III (Bauplatz B), 1220 Wien

GERDA
Pensionistin

Was denkt
GERDA?

Gerda lebt als Pensionistin allein in ihrer Wohnung, die sie früh gefunden und an ihre Wünsche angepasst hat. Sie arbeitet mit Zehra und einigen anderen daran, dass frische Lebensmittel von lokalen Bauern jede Woche im Foodcoop-Raum abholbar sind.

Zehra
Alleinerzieherin

Was denkt
Zehra?

Zehra wiederum möchte, dass sich die Kinder im Haus kennenlernen und hat gemeinsam mit Ulli, der seine drei Kinder alleine großzieht, in der Gemeinschaftsküche einen Erdbeer-Nachmittag organisiert. Die Kinder schneiden die frischen Erdbeeren vom Dachgarten und mischen sie mit dem Yoghurt aus der Foodcoop.

ALEN
Familienvater

Was denkt
ALEN?

Alen, ein viel beschäftigter Familienvater und super Handwerker, tauscht seine Mithilfe beim Möbel aufbauen gegen Nachhilfe von Tom, einem Mathestudenten, für seine Tochter Mila. Sie will die Matura mit Auszeichnung bestehen. Die beiden nutzen dafür den Bassena-Raum im Gangbereich.

Architektur

Die besten Lösungen wirken schlussendlich ganz einfach.

Erdgeschoß mit Gemeinschaftsräumen (rot) und Eingangsbereichen (blau)

DREI Baukörper

Raum­hohe Ver­glas­ungen, groß­zügige Bal­kone und fran­zö­sische Fenster mit Austritt schaffen eine hoch­wertige Wohn­qualität, die sich auf das Wesent­liche kon­zen­triert. Davon profi­tieren in erster Linie jene, für die dieses Ge­bäude geplant wird – die Be­wohner*innen.

Ansicht Ost

 

Ansicht West

 

Drei Baukörper reagieren respektvoll auf die umgebende Bebauung. Den im Westen angrenzenden Einfamilienhäusern werden keine Fronten, sondern niedrige Baukörper und tiefe Freiflächen gegenübergestellt. Die Baukörper sind durch eine zurückhaltende Gestaltung mit differenzierter Farbgebung und ausgewogene Proportionen charakterisiert.

Nach Norden und Osten wird der Wohnbau in geschlossener Bebauung ausgeführt, dennoch in kleinteiliger Gliederung und mit einer großzügigen Öffnung zur Parkfläche. Im Süden wird mit einer durchlässigen Bebauung auf die angrenzende Freifläche Bezug genommen. An städtebaulich markanten Stellen werden Hochpunkte geschaffen, dadurch entsteht eine stark differenzierte Höhenstaffelung.

Einfach von der Ver­gangen­heit lernen: die Paw­latsche (von tschechisch pavlac, offener Gang an der Hof­seite) und die Bas­sena (all­gemein zu­gäng­liche Wasser­stelle am Gang eines alten Miets­hauses) sind seit jeher gut ge­nützte kom­muni­kative Zonen in vielen Wiener Wohn­häusern.

WOHNUNGSVARIANTEN

PAWLATSCHE UND
BASSENA

Die Erschließung aller Baukörper erfolgt über drei Stiegenhäuser. Unterschiedliche Erschließungsformen schaffen differenzierte, qualitätsvolle Kommunikationszonen.

BASSENAGASSE 
Innenliegende Gänge erweitern sich, dabei entstehen Spielflächen und Gemeinschaftsräume. Nachbarschaftlicher Kontakt wird aktiv gefördert.
 


PAWLATSCHE
Außenliegende Gänge vernetzen die einzelnen Wohnungen mit privaten Freiflächen und bieten ein hohes, kommunikatives Potential.

 

AUSRICHTUNG DER
WOHN- UND SCHLAFRÄUME

Bei den Wohnungen am Pawlatschenhof kann die Ausrichtung des Wohnraumes gewählt werden:

Zweiseitig orientierte Wohnküche
Die Wohnküche erstreckt sich über die gesamte Wohnungstiefe – vom Laubengang zur gegenüber liegenden Außenwand. Der Raum ist damit zweiseitig orientiert, beidseitig belichtet und querdurchlüftet. Die Küchenzeile wird mittig im Raum positioniert.

Einseitig orientierte Wohnküche
Die Wohnküche erstreckt sich über die gesamte Wohnungsbreite hin zum Pawlatschenhof, die Küchenzeile wird dabei in einem seitlichen Raumteil positioniert. Die Schlafzimmer sind nach außen orientiert an der gegenüber liegenden Wohnungsseite angeordnet.

 

Durchlässigkeit der Zimmer

Die „Durchlässigkeit“ und Nutzungsmöglichkeit von Zimmern kann gewählt werden:

2-Türen-System
Ein Raum kann mit zwei Türen ausgestattet werden. Durch die Ausstattung mit zwei Lichtquellen und getrennter Schaltung kann der Raum ideal in zwei Bereiche geteilt und so flexibel genutzt werden. Je nach Bedarf genügt dann ein Kasten oder Vorhang als Raumteiler, um im Raum zusätzlich ein Homeoffice, einen Spielbereich, ein Gästezimmer, einen Fitnessraum usw. auszubilden.

Innenfenster
Zusätzlich kann ein Fenster in einem Raum ausgewählt werden. Trotz räumlichen Abschlusses entsteht damit eine visuelle Verbindung der Räume und ein großzügiger Raumeindruck. Das Tageslicht kommt tief in die Wohnungen. Das Fenster ist ideal als Sichtverbindung zwischen Kinderzimmer und Wohnraum oder als Lichtquelle fürs Homeoffice.

Offener Raum / Loft
Bei Standard-Wohnungen kann auf die Abtrennung eines Zimmers zugunsten eines großen Wohnraumes verzichtet werden.

FREIRAUM

Durch die Form und An­ordnung der Bau­körper entstehen Frei­räume mit unter­schied­lichen Raum- und Hof­situa­tionen, die je­weils einen eigenen Cha­rakter mit differen­zierten Ver­weil­qualitäten bieten werden

Oberstes Ziel der Landschaftsarchitektur ist es, einen intensiv durchgrünten Freiraum zu generieren, der verschiedene Nutzungen für alle Generationen ermöglicht.

OBSTBAUMBAND
Angrenzend an die benachbarten Einfamilienhäuser verläuft ein Obstbaumband, das einen „grünen Filter“ im Westen bildet. Entlang des Erschließungsweges, der durch die Obstbäume verläuft, entsteht der Kinder- und Jugendspielplatz – ein Parcours zum Klettern, Balancieren, Laufen, Rutschen, Schaukeln, Zurückziehen. 


NUSSBAUM-HOF
Der nördlich gelegene Hof, der sich vis-a-vis der Parkfläche anordnet, bietet großzügige große Sitz- und Liegedecks unter dem Nussbaum.


KIRSCHBLÜTEN-HOF
Der zentrale Hof wird optisch vor allem durch den mit Rankpflanzen begrünten Laubengang geprägt. Kirschblütenbäume sorgen für eine zusätzliche Akzentuierung. Sitzbereiche und die zentrale, bewusst unprogrammierte Fläche laden zum Verweilen im ruhigen Hof ein.

GARTELN AUF DEN NUTZBAREN DACHFLÄCHEN
Als ergänzendes Freiraumangebot stehen den Bewohner*innen nutzbare Dachgärten mit großzügigen Aufenthaltsbereichen und Sonnenterrassen sowie eine Vielzahl von Mietergartenbeeten zur Verfügung. Dem ökologischen Gedanken folgend werden sämtliche nicht aktivierte Dächer extensiv begrünt.

Smart

Hohe Alltagstauglichkeit bei
gleichzeitig sehr günstigen Eigenmitteln

Was sind
Smart Wohnungen?

Bei SMART-Wohnungen steht eine hohe Alltagstauglichkeit bei gleichzeitig sehr günstigen Eigenmitteln und Mieten im Vordergrund. Die Wohnungen sind, aufgrund des vorgegebenen Wohnungs-schlüssels, etwas kleiner als klassische geförderte Wohnungen und sollen dennoch ein großzügiges Raumerlebnis bieten. Die kompakten Grundrisse der SMART-Wohnungen sind gut durchdacht und lassen sich durchwegs mit Standardmöbeln einrichten. Zudem kann zwischen zwei kostenneutralen Ausstattungspaketen gewählt werden. Die Eigenmittel für die SMART- Wohnungen mit Super-förderung betragen € 60,-/m2, das monatliche Benützungsentgelt beträgt € 7,50/m2. Die SMART-Wohnungen haben eine durch-schnittliche Wohnungsgröße von 62m2.

Standard

Unbeschränkte, etwas
großzügigere Wohnungen

Wie sehen Wohnungen in
Standard-Größe aus?

Die Standardwohnungen sind mit einer durchschnittlichen Nutzfläche von 81m2 geplant. Die Eigenmittel für die Standard Wohnungen betragen ebenfalls € 60,-/m2. Das monatliche Benützungsentgelt beträgt € 8,39/m2. Im Gegensatz zu den SMART-Wohnungen sind die Standard Wohnungen in ihren jeweiligen Wohnungsgrößen nicht beschränkt und fallen daher etwas großzügiger aus als die kompakten SMART-Wohnungen.

Energie

Wir setzen auf 100%
erneuerbare Energie

Was macht ein nachhaltiges
Energiekonzept aus?

Es kommt ein innovatives, nachhaltiges Energiekonzept zur Anwendung, das auf 100% erneuerbare Energie setzt. Neben umweltfreundlicher Wärme wird unentgeltlich eine klimaneutrale Temperierung (moderate Kühlung) bereitgestellt.

Heizung und Warmwasser werden über hocheffiziente Wärme-pumpen erzeugt, die als Quellenergie sowohl das Erdreich als auch die Umgebungsluft nutzen. Mit bis zu 150m tiefen Erdsonden wird der Boden als saisonale Speichermasse genutzt. Der zusätzliche Einsatz von Umgebungsluft als Wärmequelle für die Wärmepumpe führt zu einem ökologischen und ökonomischen Optimum. Während der Heizperiode wird der Erde Wärme entzogen und daher abgekühlt.Im Sommer werden die Wohnungen über Stahlbetondecken temperiert, indem die überschüssige Wärme aus dem Gebäude über das Sondenfeld wieder in die Erde abgeführt wird.

Der benötigte Strom für das System stammt weitgehend aus einer auf dem Gebäude errichteten Photovoltaik-Anlage. Durch die kombinierte Nutzung erneuerbarer Energieträger vor Ort mittels Erdsonden, Wärmepumpen und Photovoltaik, wird eine ökologische Lösung bereitgestellt, die mit minimalem Ressourceneinsatz hohe Kosteneffizienz, sowohl bei der Errichtung als auch im laufenden Betrieb erreicht.

Gemeinschaft

Einfach hier leben.
Ja, bitte!

Mehr als ein Gefühl

Wir möchten Sie ein­laden sich selbst ein Nach­bar­schafts­gefühl zu schaf­fen, das ihren All­tag unter­stützt. Die Anlage bietet zahl­reiche Räume, in denen sich nach­bar­schaft­liches Leben ent­wickelt: Gemein­schafts­räume, Dach­terrassen zum Garteln, Obst­bäume und Räume für Initia­tiven, wie z.B. eine Food­coop.

Realitylab unterstützt Sie dabei, Ihre Mitbewohner*innen kennenzulernen, und gemeinsam zu einer Nachbarschaft zu werden, die gemeinsam schafft und sich unterstützt. Gemeinsam werden Initiativen zum gut Essen, Garteln und Nutzen gebildet. Damit Sie sich in verschiedensten Lebenslagen einfach gut aufgehoben fühlen in Ihrer Nachbarschaft.

Gemeinsam mit realitylab wird getüftelt, welche Initiativen im Haus gestartet werden, wie sich die Verantwortung auf Viele verteilen lässt und wie dabei Streitigkeiten gelöst werden können. Gemeinsam ausgearbeitete Fair Play Regeln werden entwickelt und wenn sie nicht funktionieren angepasst. Gemeinsam wächst die Nachbarschaft an ihren Erfahrungen. Für jene, die mitmachen, entsteht ein soziales Netzwerk, das den Alltag vereinfacht.


Gemeinschaftliche Nutzung

Sie möchten eine be­sonders enge Be­ziehung zu Ihren direkten Nach­bar*innen auf­bauen? Oder ge­meinsam mit Per­sonen, die Ihnen wichtig sind, ins Haus ein­ziehen?

Wahlnachbarschaft

Egal, ob Sie sich generationenübergreifend unterstützen wollen oder sich in gleichen Lebensphasen befinden, bewerben Sie sich als Gruppe um unsere Wahlnachbarschaften oder finden Sie bei den Kennenlerntagen andere, mit denen Sie eine besondere Wahlnachbarschaft gründen können.

Ihre gemeinsamen Themen könnten sein:
• Unterstützung zwischen Alt und Jung
• Unterstützung für besondere Lebenssituationen
• Queere Nachbarschaft

Wählen Sie aus unterschiedlichen Nachbarschafts-Modellen:

Wir-Spänner
Jeweils vier Wohnungen mit einem geteilten Foyer bilden eine nachbarschaftliche Einheit.

Tür an Tür GESCHOSS
Drei Wohnungen liegen rund um einen allgemeinen Gemeinschafts-bereich – für alle, die kommunikatives Wohnen gerne haben.

TÜR AN TÜR Maisonette
Eine Wohnung kombiniert mit einer über den Gang erreichbaren Kleinwohnung (z.B. für eine Familie plus Großeltern oder beste Freund*in).

Infoblatt Wahlnachbarschaften.pdf

Möchten Sie Teil einer Wahlnachbarschaft werden oder haben schon eine Gruppe mit der Sie einziehen möchten, dann senden Sie uns eine Nachricht:

podhagskygasse@realitylab.at

Wohnen für Alleinerziehende

Meist braucht man in einer Trennungs­situation plötz­lich eine neue Wohnung. Am besten in der gleichen Gegend, damit die Kinder in ihren ge­wohnten Bildungs­ein­richtungen bleiben können. Für diese Fälle haben wir 25 Smart-Wohnungen für die kurz­fristige Ver­gabe vor­reserviert.

Für die kurzfristige Vergabe an Alleinerziehende haben wir 25 SMART-Wohnungen in unterschiedlichsten Größen vorreserviert.

Die Vergabe dieser Wohnungen startet ca. ein halbes Jahr vor Bezug und wird über lokale Institutionen beworben.

Sollten Sie daran Interesse haben, schreiben Sie uns eine Nachricht:

podhagskygasse@realitylab.at

Otto
Großvater

Was denkt
Otto?

Otto hat sein geliebtes Haus gegen eine alterstaugliche Wohnung getauscht. Die Entscheidung war für ihn einfach, denn er wohnt jetzt mit seiner Tochter und ihrer Familie Tür-an-Tür in einer Wahlnachbarschaft. Aus seiner großen Werkstatt hat er viele Werkzeuge in die Leih-Börse gegeben. Sie ist von Otto und einigen anderen in einem Bassena-Raum eingerichtet worden, dort wird sie gemeinsam gepflegt und hier kann man sich allerlei Werkzeug, aber auch Spielzeug ausborgen, das gleich in der Bassenagasse vor den Wohnungen ausprobiert werden kann.

Mira
Selbständige

Was denkt
Mira?

Mira ist froh, dass sich so viele engagieren, sie kann selbst gerade nicht so aktiv sein, aber beim Nachbarschaftsfest, das einmal im Jahr unter den Obstbäumen stattfindet, macht sie mit und sagt Danke für die tollen Möglichkeiten, die viele im Haus für alle schaffen.

Tatjana
Alleinerzieherin

Was denkt
Tatjana?

Tatjana ist froh, dass sie kurzfristig eine Alleinerziehenden-Wohnung für sich und ihre Kinder gefunden hat. Durch die Trennung von Ihrem Mann ist ihr Alltag noch immer turbulent. Doch freut sie sich, dass ihre Kinder beim Erdbeer-Nachmittag gut aufgehoben sind. Zehra hat ihr versichert, dass sie sich die zwei Stunden für sich nehmen kann. Was für eine Hilfe – es gibt gerade genug zu organisieren!


Einfach Tratschen auf der Pawlatschen

 

 

Lage

 

ZEITPLAN

 

Vergabe der konfigurierbaren Wohnungen (online)

13.09. – 30.11.2021

Wohnungen (Standard und Smart) und Wohnservice-Wohnungen: Vormerkstart

Januar 2022

Wahl­nachbar­schaften: Info­veranstaltung zu Themen­gruppen und zum Kennen­lernen

Februar 2022

Begleitende Nachbar­schafts­initiativen und Info­veranstaltungen zu den Themen Gemeinschafts­räume, Gemeinschafts­terrassen usw.

Mitte 2023 – Frühjahr 2024

Bezug mit Bezugs­fest und Haus­führungen

Frühjahr 2024

 

TEAM

 

Eisenhof

Bauträger

WUP architektur

Architektur

EGKK Landschaftsarchitektur

Freiraum­planung

Gebäudetechnik Kainer

Haustechnik

realitylab Soziale Nachhaltigkeit